Kosten

Die Anwalts- und Gerichtskosten für die Scheidung, in Unterhaltsverfahren, in Güterrechtssachen und in Sorgerechts- und Umgangsverfahren richten sich nach dem Verfahrenswert. Der Verfahrenswert der Scheidung errechnet sich aus dem addierten Einkommen der Ehegatten multipliziert mit 3. Für den Versorgungsausgleich werden 10% des Verfahrenswertes der Scheidung multipliziert mit der Anzahl der Anwartschaften in Ansatz gebracht.

Bei Unterhalt und Zugewinnausgleich ist die Höhe der Forderung maßgeblich.

Die Abrechnung unserer Gebühren erfolgt entsprechend des Verfahrenswertes nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Sie erhalten von uns eine unverbindliche Kostenkalkulation.

Der Abschluss von Gebührenvereinbarungen ist möglich.

Rechtsschutzversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für eine anwaltliche Erstberatung in Familiensachen.

 

Der Verfahrenswert in Sorgerechts- und Umgangsverfahren beträgt 3.000,00 €.

Die Anwalts- und Gerichtskosten ergeben sich wie folgt: 

Verfahrenswert:                                      3.000,00 €
2.50 Gebühren RVG                                         502,50 €
1x Auslagen:                                            20,00 €
MwSt 19 % :                                           99,28 €
Zwischensumme:                                          621,78 €
0.5 Gerichtskosten :                                           54,00 €
Summe:                                         675,78 €

 

Wird ein Verfahrensbeistand bestellt, erhöhen sich die Kosten um 550,00 € pro Kind.

Bei Beendigung des Verfahrens durch Vergleich entsteht zusätzlich eine Vergleichsgebühr in Höhe von 239,19 €.

Der Verfahrenswert in Vaterschaftsverfahren beträgt 2.000,00 €.

Die Anwalts- und Gerichtskosten ergeben sich wie folgt:

Verfahrenswert:                                      2.000,00 €
2.50 Gebühren RVG                                         375,00 €
1x Auslagen:                                            20,00 €
MwSt 19 % :                                           75,05 €
Zwischensumme:                                          470,05 €
2.0 Gerichtskosten :                                         178,00 €
Summe:                                         648,05 €

 

Hinzukommen können Kosten für ein Abstammungsgutachten. 

Verfahrenskostenhilfe / Beratungshilfe

Sind Sie nach Ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht in der Lage, die Kosten der Verfahrensführung aufzubringen, kann Ihnen auf Antrag für das Verfahren vor dem Familiengericht Verfahrenskostenhilfe bewilligt werden.

Von der Bewilligung der Verfahrenskostenhilfe sind die eigenen Anwaltskosten und die Gerichtskosten erfasst. Verfahrenskostenhilfe kann abhängig von Ihrem Einkommen ohne oder mit Ratenzahlung bewilligt werden. Das Gericht kann höchstens 48 Monatsraten anordnen.

Sofern Ihnen Verfahrenskostenhilfe ohne Ratenzahlung zu bewilligen wäre, kann für die außergerichtliche Tätigkeit Beratungshilfe beantragt werden.

Verfahrenskostenvorschuss

Vorrangig vor der Beantragung von Verfahrenskostenhilfe ist zu prüfen, ob ein Anspruch auf Zahlung eines Verfahrenskostenvorschusses besteht. Gem. § 1360a Abs. 4 BGB hat ein  Ehegatte dem anderen Ehegatten, der nicht in der Lage ist, die Kosten eines Rechtsstreits zu tragen, der eine persönlichen Angelegenheit betrifft, diese Kosten vorzuschießen.

Der Anspruch steht auch minderjährigen und volljährigen Kindern gegen den Unterhaltsverpflichteten zu.

Scheidungskosten­rechner

Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder

Anzahl der Rentenversicherungen beider Ehegatten

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Ihr Ergebnis

Gegenstandswert Ehesache ?
Gemeinsames Einkommen:
Abzug Kinder (250 € pro Kind)
wird verdreifacht
3x
Hinweis: Der gesetzliche Mindestwert für eine Scheidung beträgt:
3.000,00 €
Gegenstandswert Versorgungsausgleich * ?
je Rentenversicherung
10% vom Gegenstandswert Ehesache:
x
jedoch mindestens 1.000 €
Gegenstandswert gesamt
Anwaltskosten
Gerichtskosten **
Scheidungs­kosten ***

* Bei einer Ehe unter drei Jahren wird davon ausgegangen, dass die Ehegatten nicht die Durchführung des Versorgungsausgleichs wünschen; bei Ausschluss des Versorgungsausgleichs durch Notarvertrag wird der gesetzliche Mindestwert von 1.000 € in Ansatz gebracht; ebenso gilt dieser gesetzliche Mindestwert von 1.000 € bei einer Ehe über drei Jahren, wenn der Versorgungsausgleich durch notarielle Urkunde ausgeschlossen ist.

** Die Gerichtskosten sind von beiden Ehegatten hälftig zu tragen. Der Antragsteller muss diese Gerichtskosten zunächst verauslagen und erhält am Ende des Verfahrens die anteiligen Gerichtskosten erstattet.

*** Ausgegeben werden die Rechtsanwaltsgebühren für einen Rechtsanwalt und die Gerichtskosten für beide Eheleute. Für den Fall, dass beide Eheleute jeweils einen Anwalt beauftragen, fallen die Anwaltskosten zwei Mal an. Für die Durchführung des Scheidungsverfahrens ist grundsätzlich bei einer einvernehmlichen Scheidung nur die Beauftragung eines Rechtsanwaltes durch einen Ehegatten erforderlich.

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